No. 15

Freunde beeindrucken
Wer ist hier altmodisch?

Old Fashioned verstehen und selber mixen

Dafür, dass der Old Fashioned seit Jahrzehnten buchstäblich als altmodisch bezeichnet wird, hat er sich ziemlich lange gehalten. Das hat einen bedeutenden Grund: Er ist ein Klassiker. Im 19. Jahrhundert wurde er schlicht und einfach ‚Whisky Cocktail‘ genannt. Damit war schon immer unmissverständlich klar: Der Old Fashioned ist die gängige Art und Weise, Whisky noch spannender zu machen.

Dank seiner simplen Liste an Zutaten ohne Firlefanz eignet sich der Old Fashioned hervorragend als Drink für daheim. Die Mad-Men-Fans unter euch werden ohnehin bereits vertraut sein mit der schamlosen Coolheit, die er versprüht. Nun, bevor wir zum Rezept kommen: hier einige Punkte, die zu wissen sich lohnen.

In seiner Essenz besteht der Old Fashioned aus drei Komponenten

Spirituose:
Ein klassischer Old Fashioned verlangt nach Rye- oder Bourbon-Whiskey. Das sind beides Whisky-Sorten, die grösstenteils in den USA produziert werden. Der Whisky bildet die Basis des Cocktails: Der Old Fashioned besteht zu 80 Prozent aus ihm. In der Wahl deines Whiskys bist du völlig offen. Wenn du lieber Malt Whisky magst, dann gönn dir einen guten Single Malt für deinen Old Fashioned, oder aber auch einen guten Blend. Die weiteren Zutaten sind dazu da, den Alkohol quasi in das richtige Geschmackslicht zu rücken.

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